Bakterielle Vaginose Behandeln

Viele Betroffene merken von dieser Krankheit gar nichts und andere bemerken einen sehr unangenehmen Geruch. Bei einer bakteriellen Vaginose ist die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht geraten. Um die 20 Prozent der Frauen leiden unter einer Vaginose. Doch wie kann diese Erkrankung behandelt werden?

Wie die bakterielle Vaginose behandeln?

Dauerhaft ist diese Erkrankung nicht immer so einfach zu behandeln. Meist wird ein Antibiotikum verschrieben. Dabei kommt der Wirkstoff Metronidazol zum Einsatz, der in die Scheide eingeführt oder eingenommen werden kann. Je nach Arzt variieren hier die Einnahme-Vorschläge. Manchmal wird über sieben Tage lang eine hohe Dosis und manchmal eine niedrige Dosis verschrieben. Dank des Antibiotikums verschwindet der Fischgeruch meist auch, aber nicht immer für einen längeren Zeitraum. Welche Gründe für das Wiederauftreten in Frage kommen ist leider unklar. Eine mögliche Ursache könnte ein Biofilm an der Scheidenwand sein. Diesen Film kann das Antibiotikum aber nicht beseitigen. Der Film besteht aus einem Bakterienrasen, wodurch das Medikament nicht wirken kann. Doch wie soll man sonst eine bakterielle Vaginose behandeln?

Die bakterielle Vaginose behandeln mit Milchsäure-Präparaten

Wenn die Vaginose schon nach kurzer Zeit wieder zurückkommt, ist es nicht sinnvoll, immer wieder Antibiotika einzunehmen. Schließlich werden so nicht nur Resistenzen gezüchtet, auch die möglichen Nebenwirkungen sind nicht angenehm. Viele Frauenärzte empfehlen in diesem Fall Milchsäure-Präparate. Diese müssen vom Patient aber selbst bezahlt werden. Sie gibt es in Form von Gels, Zäpfchen zum Einführen in die Scheide oder als Tabletten. Sie sorgen dafür, dass der pH-Wert der Scheide wieder auf ein saures und gesundes Milieu gesenkt wird. So können wiederum die unerwünschten Bakterien im Zaum gehalten werden. Empfohlen wird dafür auch Ascorbinsäure, sprich Vitamin C. Hier sollte allerdings beachtet werden, dass allergische Reaktionen möglich sind.

Lebende Milchsäure-Bakterien

Eine weitere Alternative ist die Behandlung mit lebenden Milchsäure-Bakterien, die sich dann in der Scheide ansiedeln können. Auch sie können über Kapseln in die Scheide eingeführt werden oder in Form von Probiotika eingenommen werden. Sie besiedeln dann die Darmpassage der Scheide. Leider wurde festgestellt, dass diese fremd zugeführten Bakterien, nach einer gewissen Zeit wieder verschwinden, da jede Frau ihre eigene Zusammensetzung an Milchsäure-Bakterien-Stämmen hat. Wer seine bakterielle Vaginose behandeln lassen möchte, und dass über einen längeren Zeitraum, der sollte eventuell andere Alternativen testen.

Bakterielle Vaginose behandeln mit Impfungen und Joghurt

Auch Impfungen werden von vielen empfohlen, doch einen überzeugenden Wirkungsnachweis gibt es hier leider nicht. Generell ist diese Erkrankung wenig erforscht und so gibt es auch kaum aussagekräftige Studien in diesem Bereich. Im Internet kursieren aber viele Tipps von anderen Betroffenen, die die Vaginose zumindest mindern und manchmal sogar beheben können. Ein häufig vorkommender Tipp ist die Behandlung mit Natur-Joghurt. Dazu einfach ein Tampon in in den Joghurt tauchen und einführen. Obwohl Gynäkologen behaupten, dass Joghurt kein Wirkung auf das Scheidenmilleu hat, sind viele von dieser Methode durchaus überzeugt.

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