Hausmittel gegen Scheidenentzündung

Oft kommt es unverhofft und unerwartet. Doch ein Juckreiz oder brennen, eine Rötung oder Ausfluss im Genitalbereich sind ein Hinweis darauf, dass die Scheide entzündet ist. Jede Frau bekommt mindestens ein Mal in ihrem Leben eine Scheidenentzündung.

Ursachen einer Scheidenentzündung

Die Ursachen hierfür können völlig verschieden sein. Oft kann man Stress, eine geschwächte Immunabwehr oder auch eine Behandlung mit Antibiotika als Ursache feststellen. Doch auch eine übertriebene Hygiene mit den falschen Pflegeprodukten führen vor allem im Genitalbereich der Frau zu Entzündungen.

Das Waschen trocknet die Haut aus, die Haut wird rissig und empfindlich. Was sonst für den ganzen Körper gilt, gilt im Genitalbereich besonders. So reagiert die Intimhaut empfindlicher auf Reize wie enge Jeans oder auch Sex. Ein natürliches Hausmittel ist also, so komisch es klingt, weniger Intimhygiene. Doch auch andere Ursachen können Scheidenentzündung hervorrufen.

So kann man sich z.B. Bakterien oder auch Pilze einfangen. So kann ein Besuch im Schwimmbad manchmal ungewollte Folgen haben. Auch das Chlor selbst greift nämlich die Haut an. und bietet somit ideale Eintrittspforten für Scheidenentzündung. Die Folge ist eine Pilzinfektion oder auch eine Infektion mit Bakterien.

Manchmal ist auch eine wechselnde Partnerschaft für Scheidenentzündung verantwortlich. Auch wenn das komisch klingt, ist es doch recht logisch, denn die jeweiligen „Ökosysteme“ von Mann und Frau haben sich mit der Zeit aneinander angepasst. Wechselt man den Partner, wechselt man auch das Ökosystem des Partners im Intimbereich. Dann ist der eigene Intimbereich verwirrt.

Vorbeugen gegen Scheideninfektionen

Bevor man auch zum Hausmittel gegen die Scheideninfektion selbst greift, reicht zunächst auch das Hausmittel zur Vorbeugung einer Entzündung. So kann Frau bei der Pflege die Vagina wie die Gesichtshaut behandeln. Diese sollte man ebenfalls nicht mit basischen Seifen waschen. PH neutrale und rückfettende Waschlotionen sind genau das Richtige. Wer es ganz genau nehmen will, der sollte Fettcremes nutzen, um nach dem Waschen die Vagina einzucremen. Melkfett ist z.B. ein gutes und bewährtes Hausmittel. Falls bereits ein Juckreiz entstanden ist, helfen Jojoba-, Mandel- oder Olivenöl.

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Diese Hausmittel helfen bei Scheidenentzündung

Kommt es trotz allen Vorsichtsmaßnahmen zur Scheidenentzündung, kann man zunächst versuchen, die Infektion selbst zu bekämpfen. So kann man die Vagina z.B. mit Babypflegeprodukten behandeln. Aber auch die eben genannten Öle sind gut für die Schleimhaut der Scheide und verhindern das Austrocknen der Haut. So wird nicht noch mehr Nährboden geschaffen.

In Naturjoghurt getränkte Tampons sind gut für die Haut. Mithilfe des Tampons wird nicht nur der Außenbereich der Vagina behandelt. Gute Hausmittel ist auch eine Spülung. Verschiedene Hausmittel werden dafür empfohlen. Hierzu gehören Essigwasser und Zitronenspülungen oder Spülungen mit Lavendel- oder Teebaumöl.

Bevor man diese Mittel allerdings großflächig einsetzt, sollte man sie auf Verträglichkeit überprüfen. Vor allem Teebaumöl löst bei manchen Menschen Ausschläge aus. Verträgt man die Hausmittel, kann man die Scheidenentzündung damit behandeln. Alle Hausmittel wirken desinfizierend. Trotzdem sollte man die Vagina weiter mit fettenden Cremes behandeln, denn die Hausmittel trocknen die Haut auch aus.

Trotz aller Mittel ist eine Scheidenentzündung nichts Angenehmes. Doch wenn die Erkrankung trotz Behandlung länger anhält, sollte man den Arzt aufsuchen. Auch wenn es unter Umständen Scham hervorruft, kann einem der Arzt bei Problemen helfen und die Scheidenentzündung gezielt bekämpfen.

Meist bekommt man eine Scheidenentzündung selbst weg und der Arzt sollte als letztes aber nötiges Mittel gesehen werden. Dauert eine Entzündung länger oder wird schlimmer, besteht auch die Gefahr, dass die Infektion in andere Körperregionen getragen wird.

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