Scheidenpilz Symptome (Vaginalpilz) erkennen

Es brennt und es juckt – einfach nur wahnsinnig unangenehm und frustierend. Sehr viele Frauen fürchten dann, sie hätten sich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt, wenn sie sich unwohl im Intimbereich fühlen. Die Ursache der Beschwerde ist oft ein lästiger, aber ungefährlicher Scheidenpilz. Die Symptome bei Scheidenpilz werden im folgenden beschrieben.

Bakterielle Vaginose selbst behandeln

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Was ist Scheidenpilz und was sind die Symptome bei Scheidenpilz?

Scheidenpilz ist eine Pilzinfektion, welche im Intimbereich von Frauen auftritt. Bei den Frauen entzünden sich vorwiegend die Vulva, der äußere Genitalbereich, und auch die Vagina, die Scheide. Der häufigste Erreger bei dieser Pilzinfektion ist der Hefepilz Candida albicans. Natürlich können auch andere Arten wie Candida glabrata oder auch Candida tropicalis zu einer Infektion führen.

Die Pilze besiedeln oft die Schleimhaut oder auch die Haut und gehören damit zur normalen Flora der Frau. Jedoch lösen diese keine Beschwerden aus, wenn diese mit anderen Mikroorganismen, wie beispielsweise den Milchsäurebaktieren, in einem natürlichen Gleichgewicht leben. Wenn die gesunde Flora jedoch aus dem Takt gerät, können sich diese Pilze vermehren und es zeigen sich Symptome Scheidenpilz.

Es gibt verschiedene Ursachen beziehungsweise Risikofaktoren, welche zur einer Pilzinfektion führen und somit Symptome Scheidenpilz auslösen können. Ein Faktor kann eine erhöhte Konzentration des Sexualhormons Östrogen, wie er zum Beispiel während einer Schwangerschaft vorkommt, sein.

Zudem leiden Menschen mit einer eingeschränkten Abwehr, wie zum Beispiel HIV- Patienten, oder Menschen mit Diabetes mellitus häufig unter Candida- Infektionen. Auch Personen, welche Kortison- Präparate oder auch Mittel einnehmen, welche das Immunsystem unterdrücken, können an einer solchen Infektion erkranken und Symptome Scheidenpilz zeigen.

Symptome bei Scheidenpilz

Sobald die Symptome bei Scheidenpilz beginnen, ist es mit der Ruhe der Betroffenen dahin, weil die Symptome Scheidenpilz äußerst störend sind und sich auch im hektischen Alltag kaum ausblenden lassen. Mehr als 75 Prozent der Frauen haben mindestens einmal im Leben einen Scheidenpilz. Somit kennen sich die meisten Frauen mit Symptome Scheidenpilz sehr gut aus. Wenn sich die Hefepilze vermehren, kommt es zu einer Entzündung der Scheide und auch den äußeren Genitalien.

Je nach Art des Erregers können die Beschwerden variieren. Der Scheidenpilz geht mit einem cremigen bis bröckeligen Ausfluss einher, welcher weißlich aussieht und zudem auch leicht süßlich riechen kann. Zudem ist die Schleimhaut und auch die Haut geschwollen, rissig und auch gerötet. Hinzu kommt ein Brennen und ein starker Juckreiz.

Bei einer anhaltenden Infektion oder auch bei wiederholten Scheidenpilzinfektionen können die Symptome Scheidenpilz auch ein Brennen oder ein unangenehmens Gefühl beim Wasserlassen sein. Zudem können beim Geschlechtsverkehr auch Schmerzen auftreten. Weitere Symptome bei Scheidenpilz sich Bläschen, Pusteln und auch Hautausschläge auf der Vulva.

Dabei kann die Haut aufreißen und es bilden sich sogenannte Rhagaden. Die Vulva beziehungsweise die Scheide sind bei Frauen nach den Wechseljahren sehr empfindlich. Die Symptome bei Scheidenpilz sind nicht bei allen Betroffenen gleich stark ausgeprägt.

Bakterielle Vaginose selbst behandeln

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Denn nicht immer zeigen sich alle Symptome bei Scheidenpilz. Einige Betroffene klagen beispielsweise nur über einen sehr nervigen Juckreiz oder auch über ein Brennen im Bereich des äußeren Genitalbereichs und des Scheideneingangs. In vielen Fällen ist trotz des Brennens und des Juckreizes nichts oder nur etwas zu sehen.

Natürlich ist es auch möglich, dass sich ein leichter Juckreiz über Wochen hinweg zieht, ohne das weitere Symptome Scheidenpilz auftreten. Wieder andere Frauen bemerken die Infektion noch nicht einmal, weil sie dafür fast keine Anzeichen feststellen können. Manchmal steckt jedoch auch etwas anderes hinter den Symptome bei Scheidenpilz.

Viele Frauen sind sich zwar relativ schnell sicher, dass es sich bei im Symptomen um einen Scheidenpilz handelt, jedoch kann in einige Fällen auch eine andere Erkrankung der Auslöser der Symptome Scheidenpilz sein, zum Beispiel eine Infektionen der Scheide mit Bakterien. Deswegen ist es sicher wichtig beim allerersten Auftreten von Jucken, Brennen oder Ausfluss sowie bei anhaltenden Symptomen trotz Behandlung den Arzt aufzusuchen. Oft sind die Symptome denen einer bakteriellen Scheideninfektion gleich. Diese ist jedoch ganz anders zu behandeln. In diesem Fall würde ein Antipilz- Präparat gar nichts nützen.

Bei einer bakteriellen Infektion ist der Ausfluss eher wässrig, grünlich und riecht dazu nach sehr streng. Diese Symptome deuten eher auf eine bakteriellen Entzündung hin. Natürlich kann auch eine Mischinfektionen zwischen Hefepilzen und Bakterien entstehen. Die Symptome bei Scheidenpilz sind dabei ein sehr unangenehmer Juckreiz bis hin zu einem sehr starken Brennen der Scheide. Um zu wissen, ob es sich um Symptome Scheidenpilz oder um eine bakterielle Entzündung handelt, sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um eine sichere Diagnose zu erhalten.

Scheidenpilz vorbeugen

Im Intimbereich kommen Pilzinfektionen sehr oft vor. Oftmals ist keine mangelnde sondern eine übertriebende Hygiene daran schuld. Die Scheide sollte zwar regelmäßig gründlich gereinigt werden, aber am besten nur mit Wasser. Von Seifen oder auch Waschlotions wird in der Regel abgeraten.

Denn diese können die Seidenflora verändern und vor allem den nützlichen Bakterien, wie den Milchsäurebakterien, schaden. Dadurch können sich dann die Pilze ausbreiten und es kann zu einer Entzündung kommen. Unterwäsche aus Baumwolle lassen zudem Luft durch und sind dadurch besser geeignet als Unterwäsche aus Synthetikfasern. Denn diese können zu einem Feuchtigkeitsstau führen, wodurch das Pilzwachstum noch gefördert wird.

Nach der Behandlung des Pilzes gehört die Unterwäsche, die benutzen Badetücher sowie die Nachthemden in die Wäsche. Damit die Pilzporen in der Kleidung abgetötet werden, muss die Wäsche bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Zudem verhindert auch eine richtige Toilettenhygiene, dass Pilze aus dem Darm in die Scheide gelangen.

Deswegen gilt immer von vorn nach hinten wischen. Ein Diabetiker sollte regelmäßig sein Blutzucker kontrollieren, weil ein erhöhter Zuckerspiegel dazu führt, dass sich die Bakterien vermehren können.

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